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Der letzte Prediger

Kälte, Unnahbarkeit, Perfektion

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Requiem für eine Liebe

Hass, Neid, Leidenschaft

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Im Schatten des Mönchs

Gefühlskälte, Grausamkeit, Rache

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Marienplatz de Compostela

Glaube, Liebe, Tod

Bucher LKA

Die Krimireihe um den Münchner LKA-Ermittler Johannes Bucher gehört zum Top-Level der Krimilandschaft der Gegenwart. Was diese Kriminalromane über das Gesamtgeschehen erhebt, ist die absolut fesselnde und ausgefeilte Erzählweise.

Kriminalistik PUR

Werden die handelnden Figuren sowohl in Ihrer Erscheinung als auch mit und durch Ihre Ecken und Kanten dargestellt und gleichsam zum Leben erweckt, so lässt Soedher seinen Johannes Bucher fast ausschließlich aus dessen Innenansichen und Attitüden erstehen.

Spannung TOP

Das handwerkliche Können Soedhers, sowie seine klare und reiche Sprache, die fast frei von Metaphern Menschen und Landschaften schildert, erzeugen einen ganz eigenen, typischen Stil, der durchaus als Klasse für sich bezeichnet werden darf. (HR2 Kultur)

Der letzte Prediger Augsburg

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Ein Tag im November. Ein brutaler und perfekter Mord ohne Spuren an einer jungen Frau, Maren Hengersberg in Augsburg. Ein außergewöhnlicher Mörder mit einem Hang zur Grausamkeit. Johannes Bucher stößt bei Nachforschungen über das Opfer auf Lebenslügen, kriminelle Machenschaften und auf einen kontrollsüchtigen Killer. Geliebter französischer Wein bringt Klarheit.
Viel auserlesener französischer Wein muss fließen bis Bucher die Handschrift des Mörders schließlich deutlich vor Augen hat. Seine kriminalistische Fähigkeit, die wenigen Zeichen zu deuten, haben nicht zuletzt mit seiner Sehnsucht nach Frankreich und seiner zurückgezogenen Lebensweise in einem halbrenovierten Bauernhaus am Lech zu tun. Nur fern von der Gesellschaft können sich Charaktere wie Johannes Bucher und der letzte Prediger entwickeln...
J.M. Soedher, Kriminalroman
broschiert, 432 Seiten
ISBN: 978-3981282009
9,95 €
eBook 8,95 €

Rezension: Lesart

"... so sinnesfroh wie der Autor die Genüsse seines Helden beschreibt, versteht es der Autor mit klarer fesselnder Sprache Bilder zu entwerfen, die die Sinne des Lesers nicht minder ansprechen. Jakob Maria Soedher ist ein echter Gewinn für das Genre ..."
Rezension: Heilbronner Stimme
Soedher schreibt mit großem Feingefühl und Menschenkenntnis. Die Charaktere um Bucher sind in ihrer Individualität sehr überzeugend. Hinzu kommt neben einer gut durchdachten Story, die in abseits gelegene Winkel der Gesellschaft führt, die große sprachliche Stärke des Autors, der mit literarischen Bildern umzugehen weiß und bis zum Schluss den Leser immer wieder überrascht.

Requiem für eine Liebe Würzburg

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Bucher landet in einem dörflichen Mikrokosmos, in dem alle Neuigkeiten sofort zirkulieren, aber die eigene scheinheile Welt für alle von außen Kommenden abgeriegelt wird. So gestalten sich alle Befragungen als äußerst schwierig. Das Mordopfer, Carola Hartel, galt als verrufene Sünderin im Dorf und ihr Tod wurde mit Entsetzen und vor allem – Schweigen – aufgefasst. Fast sieht es aus, als ob dieses schreckliche Ende kommen musste...

Irgendetwas hat Carola Hartels Leben einige Monate vor ihrem Tod in Unruhe versetzt. Weshalb hat sie sich mit ihren Kindern in ein verfallenes Haus zurückgezogen und ihrem Leben anscheinend eine Kehrtwende gegeben? Was hat sie mit dem Gartenbild von Max Liebermann zu schaffen, das aufgrund mangelnder Herkunftsnachweise für Schwierigkeiten sorgt. Hat sie ihre instinktive Suche nach den Menschen mit Macht in die falsche Gesellschaft gebracht? Welchen dunklen Ereignissen aus der Vergangenheit ist sie auf die Schliche gekommen? Wer war also ihr Mörder? Und wie soll es Bucher und seinem Team gelingen, diesen dörflichen Panzer aufzubrechen, der von den eigenartigsten Charakteren beschützt wird? Es ist wie verhext, alle Spuren scheinen wie mit unsichtbaren Fäden aneinander geheftet zu sein.
Der zweite Fall, Auenklang, wird für Bucher wahrlich zum Auendröhnen, ein Glück, dass alte Bekannte aus 'Der letzte Prediger' seelischen Beistand leisten.

J.M. Soedher, Kriminalroman
gebunden, 336 Seiten
ISBN: 978-3981026818
16,90 €
eBook 8,95 €

Als TB im Aufbau Verlag Berlin unter dem Titel Auenklagn erschienen:

Rezension: Hessischer Rundfunk - HR2 Kultur
"Jakob Maria Soedher gehört zu den neuen, interessanten Stimmen in der deutschen Krimilandschaft."

Der zweite Kriminalroman von Jakob Maria Soedher, Auenklang besticht durch einen spannenden Plot, einen erfreulich normalen und dennoch interessanten Kommissar, ein vielgestaltiges Team und eine einfühlsame, zarte, erstaunlich präzise Sprache. Dieser Bucher ist endlich mal kein von Alkoholproblemen, Depressionen und Fettleibigkeit gequälter Wallander-Epigone, sondern ein normal knorriger, halbwegs sensibler, sinnesfroher LKA-Ermittler, der gemeinsam mit einem munteren und durchaus heterogenen Team ermittelt. Auenklang ist ein spannender Kriminalroman, dessen eine Stärke die kenntnisreiche und realistische Darstellung von Polizeiarbeit ist. Die zweite Stärke ist die präzise Sprache, die auf Metaphern weitgehend verzichtet und stattdessen detailgenau und einfühlsam Menschen und Landschaften schildert.

Im Schatten des Mönchs Allgäu

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Der beeindruckenden Bergkulisse des Allgäus steht ein augenscheinlicher Selbstmord einer jungen Frau gegenüber. Die Tatzeugin: Ein verängstigtes, sprachloses fünfjähriges Kind. Alles dreht sich in diesem Fall um die Vergangenheit, den Aberglauben und die Religiosität. Was hat ein mittelalterlicher Mönch aus Florenz und Sandro Botticelli damit zu tun?

J.M. Soedher, Kriminalroman
gebunden, 379 Seiten
ISBN: 978-3981026829
9,95 €
eBook 8,95 €

Marienplatz de Compostela München

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Widerwillig übernimmt der LKA-Ermittler Johannes Bucher den Fall einer vermissten jungen Frau. Ein Jahr Auszeit hat sie sich genommen, um zu Fuß von München nach Santiago des Compostella zu pilgern. Schon nach wenigen Wochen reißt jeder Kontakt zu ihr ab. Eine Postkarte von der Loire ist das letzte Lebenszeichen. Gerade als Bucher sich auf den Weg nach Frankreich machen will wird auf einem Autobahnparkplatz im Münchner Norden, der Fuß einer jungen Frau gefunden.
Die Ermittlungen setzen Bucher zu, denn diesmal geht es nicht alleine darum einen Fall aufzuklären - diese Ermittlung muss er zu einem guten Ende bringen!
Taschenbuch, 384 Seiten, 10,90 €, eBook: 8,95 €

Rezension:
Münchner Merkur
In seinem neuen Thriller "Marienplatz de Compostela" (Edition Hochfeld, Taschenbuch, 384 Seiten, 10,90 Euro) schickt Autor Jakob Maria Soedher den Münchner LKA-Ermittler Bucher erneut auf die Spur eines Verbrechens und setzt dadurch die Krimireihe "Bucher ermittelt" mit einem vierten Band fort. Der Leser trifft auf Buchers altbekanntes eingespieltes Ermittlerteam, mit all seinen Stärken, aber auch liebenswerten Macken. Im Lauf des Buches wächst der Druck auf den Ermittler stetig, alles zu einem guten Ende zu bringen. Was zwischendurch fragwürdig erscheint, als die Polizei auf einem Autobahnparkplatz im Münchner Norden das abgetrennte Bein einer jungen Frau samt Treckingstiefel findet. Mit seiner klaren, schnörkellosen und dennoch bildhaften Sprache hält Soedher den Leser gekonnt bei der Stange. Durch zahlreiche geschickt konstruierte Perspektivenwechsel bleibt die Spannung bis zum turbulenten und gefährlichen Finale erhalten. Kleine Verschnaufpausen sind dem Münchner durch kleine Rand-Aspekte gegönnt wie dem nuschelnd-bayerischen U-Bahn-Fahrer, das U-Bahn-Gewölbe am Marienplatz, "dessen Orange einem im Sommer kühlte und im Winter wärmte" oder Buchers Dilemma zwischen "foie gras" oder "Rilettes" beim Dallmayr. Herrlicher Lokalkolorit und dazu ein spannender Fall – was will man mehr?